Kaufen oder nicht kaufen? Das ist die Frage, die sich derzeit viele Kaufinteressenten stellen, und das betrifft die Verkäufer direkt. Höhere Zinsen für Kredite sorgen momentan für Zurückhaltung und Unsicherheit beim Immobilienkauf. Was bedeutet das für Eigentümer, die genau jetzt verkaufen wollen oder müssen?
Immobilienexperten beobachten derzeit einen Rückgang der Kaufbereitschaft potenzieller Käufer. Viele können es sich schlichtweg nicht mehr leisten. Und diejenigen, die noch als Käufer am Markt aktiv sind, können sich in der Regel weniger Immobilie leisten als vor der gestiegenen Inflation und den steigenden Zinsen.
Auswirkungen auf die Verkaufsdauer
Dies bedeutet für Verkäufer eine längere Vermarktungsdauer, sofern überhaupt ein Käufer gefunden wird. Dieser Trend lässt sich laut einem aktuellen Marktbericht auch in den großen Metropolregionen beobachten. Zudem gibt es aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten und Darlehenszinsen weniger Interessenten als in den Vorjahren. Daher sollten Immobilieneigentümer, die derzeit zuverlässige Käufer suchen, einen professionellen Immobilienmakler kontaktieren. Dieser kann auf seine Suchkundendatenbank zugreifen und passende potenzielle Käufer vorselektieren.
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Preiserwartungen senken
Vielen Verkäufern fällt es derzeit leichter oder ist es gar der einzige Weg, einen Verkauf abzuschließen, wenn sie einer Preisreduzierung zustimmen. Dies gilt insbesondere für Eigentümer, die aufgrund einer drohenden Zwangsversteigerung oder aus anderen Gründen dringend verkaufen müssen und denen oft keine andere Wahl bleibt. Das Problem ist, dass anstehende Ausgaben wie Umzug, Erbschaftssteuer oder ein Platz im Seniorenheim mit weniger Geld aus dem Verkauf finanziert werden können. Auch wer eine Hypothek tilgen oder ablösen muss, ist schlechter gestellt. Verhandlungsgeschick ist jetzt entscheidend, auch wenn der Preis gesenkt werden muss. Ein erfahrener Immobilienmakler kann Eigentümer in der Verhandlungsphase hervorragend unterstützen.
Deutlicher Nachfragerückgang bei Immobilien mit Gasversorgung
Die im Jahr 2022 entstandene Energiekrise bereitet Verkäufern von Immobilien, die primär auf Gas als Energiequelle setzen, zusätzliche Probleme. Viele Kaufinteressenten, die sich derzeit an einen Immobilienkauf wagen, wollen Gas vermeiden. Auch Immobilien, die energetische Sanierungen oder Instandhaltungen benötigen, lassen sich schwerer verkaufen. Dies liegt unter anderem am Fachkräftemangel im Handwerk und an Lieferengpässen bei Baumaterialien.
Um ihre Verkaufschancen zu verbessern und den Preis zu steigern, können Eigentümer Schäden beheben, notwendige Umbauten vornehmen und andere Mängel vorab beseitigen. Ein Immobilienmakler kann Eigentümer zu wertsteigernden und verpflichtenden Maßnahmen beraten sowie Empfehlungen für Handwerker oder Energieberater aussprechen.
Haben Sie Schwierigkeiten beim Verkauf Ihrer Immobilie? Wir bieten Beratung und Unterstützung. Kontaktieren Sie uns.
Hinweise
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Text die generische maskuline Form verwendet. Weibliche und andere Geschlechteridentitäten sind ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage relevant ist.
Dieser Artikel stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung für einen Einzelfall dar. Bitte konsultieren Sie einen Rechtsanwalt und/oder Steuerberater, um die Sachverhalte Ihrer individuellen Situation zu klären.
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